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Kulturcoaching - Kontinuität und Wandel

Das erste Kulturcoaching wurde im Jahr 2006 in Kassel durchgeführt. Seit diesem ersten Durchgang haben wir Neues erprobt, Themen erweitert und Expert/Innen hinzugewonnen.
Im Jahr 2017 haben wir den 20. und 21. Durchgang Kulturcoaching in Nord- und Südhessen erfolgreich abgeschlossen.
Aktuell läuft wieder ein Durchgang in Kassel und für das Jahr 2019 plant die RKW Hessen GmbH weitere Durchgänge in Süd- und Nordhessen.

Was also sind die Schlüsselqualitäten dieses Formates?
Ich glaube, und das kriegen wir auch immer wieder als Feedback von den Teilnehmer/Innen gespiegelt, es sind zum einen die Kontinuität durch uns, die Coaches, die die Teilnehmer/innen im Einzelcoaching betreuen, jederzeit ansprechbar sind und alle Workshops begleiten, zum anderen sind es die fachlich kompetenten und engagierten Expert/Innen, die für die Workshops stehen.
Durch Gruppenaufgaben, während und zwischen den Workshops, werden die Vernetzung der Teilnehmer/innen untereinander und das Lernen voneinander gezielt gefördert. Auch während der Workshops werden die Teilnehmer/Innen immer wieder explizit aufgefordert ihr Wissen und ihre Fähigkeiten einzubringen und damit die anderen in der Gruppe zu unterstützen. Eine offene und vertrauensvolle Arbeitsatmosphäre entwickelt sich i.d.R. schnell und diese verbessert sich kontinuierlich von Workshop zu Workshop.
Im Einzelcoaching, den Einzelgesprächen mit den Teilnehmer/Innen, gehen wir auf die individuellen Bedürfnisse und Themen der Kulturcoachees ein und stellen immer wieder Bezüge zu den einzelnen Themen aus den Workshops her.
Die intensive Auseinandersetzung mit der eigenen Person und dem eigenen Unternehmen, der eigenen Institutionen zeigen sehr schnell Erfolge. Die scheinbare „Unvereinbarkeit“ von Kreativität und betriebswirtschaftlichem bzw. marktorientiertem Denken, löst sich Schritt für Schritt auf. Es entwickeln sich neue, kreative Geschäftsmodelle / Geschäftsideen und Kooperationen.

Um auch weiterhin zeitgemäß zu bleiben erproben wir innerhalb dieses Formates immer wieder Neues, setzen uns mit neuen Themen, ergänzenden Möglichkeiten der Teilnehmerbezogenen Kommunikation und alternativen Lehrmethoden/Lehrformen auseinander.
Ein großer Teil der Neuerungen gehen auf Impulse der Teilnehmer/Innen aus den Kulturcoaching-Gruppen zurück, ein anderer Teil ergibt sich aus unseren eigenen Beobachtungen der Kultur- und Kreativwirtschaft, aus Gesprächen mit Expert/Innen und über Impulse durch Förderer und Multiplikatoren.

Aktuell setzen wir uns u.a. mit dem Thema digitales Lernen / E-Learning auseinander und stellen uns folgende Fragen: An welcher Stelle, in welcher Form und in welchem Umfang können digitale Lernformate ihren Platz im Kulturcoaching finden ohne den Kern und die Qualität des Kulturcoachings aufs Spiel zu setzen? Was für Vorteile aber auch Nachteile bringt das E-Learning mit sich? Bei all diesen Überlegungen ist unser Ziel die Vorteile von Präsenzveranstaltungen mit denen von E-Learning zu verknüpfen und beide Lernformen in einem gemeinsamen Lehrplan zu verbinden.

Neue Ideen und Impulse einhergehend mit Veränderungen, die zur Weiterentwicklung und zur kontinuierlichen Verbesserung des Formates Kulturcoaching beitragen sind wichtig, um den Erfolg dieses Formates nachhaltig zu gewährleisten. Ebenso wichtig ist es, sich genau anzuschauen, was den eigentlichen Erfolg des Kulturcoachings ausmacht.


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